Mittwoch, 21.01.2015

Singapur

von Gregor

Am Samstag den 17.01. sind wir von Hanoi nach Singapur geflogen. Ein Stadtstaat am Südzipfel von Malaysia, daher keine Länderangabe in der Überschrift!

Wie Ihr der folgenden Menge an Bildern entnehmen könnt, hat es uns dort gefallen. Eine Großstadt mit asiatischem Flair aber trotzdem funktionierendem Straßenverkehr ohne Kamikazeroller, dafür mit Gehwegen die den Namen auch verdienen und sogar einem guten U-Bahn-Netz! Wenn die letzten Großstädte die man gesehen hat Hanoi, Saigon und Phnom Penh waren, empfindet man diese Eigenschaften als besonders wohltuend.

Wegen etwas Durcheinander in der Hotelbuchung hatten wir eine Nacht in einem Hotel in Little India und die weiteren drei Nächte in einem Homestay, das sich auch als Quasi-Hotel entpuppt hat. Samstags Abends sind wir nur noch etwas durch Little India gestreift und haben ein indisches Buffet für das Abendessen gefunden.

Sonntags haben wir uns die verschiedensten Stadtviertel angeschaut. Los ging es mit Kampong Glam, dem arabisch geprägten Viertel.

Straße in Kampong Glam

Dann ging es nun bei Tag durch Little India mit seinen alten aber bunten Kolonialbauten.

Straße in Little India

In Chinatown war schon für das chinesische Neujahr am 20.02. geschmückt. Dort gab es einen hindustischen Tempel mit Eingangsturm zu sehen.

Hinduistischer Tempel in Chinatown

Chinatown

Auch einen großen buddhisischen Tempel gibt es dort. Auf den verschiedenen Stockwerken befinden sich der Andachtsraum unten sowie ein Museum darüber. Es wurde vom Bau des Tempels in Singapur berichtet, vom Buddhismus allgemein und es waren besondere Buddhastatuen ausgestellt. Auf dem Dach konnte man noch einen Garten besuchen. Im gesamten Tempel waren überall kleine Buddhastatuen aufgestellt, viele 10.000, die man kaufen konnte. Dann wurde der Name des Käufers darunter geschrieben aber der Buddha blieb dort.

Buddhistischer Tempel in Chinatown

Gegen Abend waren wir noch in der Gegend um die Orchard Road. Hier ist eine Mall an die nächste gereiht und man findet Essen und Trinken aus jeder Ecke der Welt! Danach fuhren wir zum Clarke Quay, dort ist das Nachtleben sehr pulsierend. Hier gibt es Bars für jeden Geschmack und Bungee-Kugeln, mit denen man durch die Luft geschossen wird. Außerdem hat man schon zwischen den Wolkenkratzern hindurch einen Blick auf das Marina Bay Sands Hotel.

Montag sind wir in den Singapore Zoo gegangen, beziehungsweise zuerst in die River Safari, die wie die Night Safari und der Bird Park dem Zoo angegliedert ist, aber extra Eintrittsgeld verlangt. Wir haben also zwei der vier möglichen Teile des gesamten Zoo-Zusammenschlusses gesehen. Die River Safari war sehr gut erklärt und man ist von einer Fluss-Nachbildung zur nächsten gegangen und konnte die spezifischen Tiere bestaunen. Es waren der Mississippi, der Kongo, der Amazonas, der Nil, der Yangtse, der Mekong und der Ganges nachgebildet. Die vielen Fische waren in ihrem Artenreichtum und ihrem teils ungewohnten Aussehen interessant aber leider schwierig zu fotografieren wegen der reflektierenden Glasscheibe, daher hier überwiegend die Landbewohner der Flussregionen:

Panda in der River SafariAffeKrokodil

Da man auf einem Weg und einer kleinen Bootstour an allen Gehegen und Aquarien vorbeikommt ist die River Safari sehr übersichtlich und nach gut drei Stunden waren wir durch und konnten uns dem eigentlichen Zoo widmen. Zu allererst ging es zu dem speziellen Tier, für das der Singapore Zoo bekannt ist: Dem weißen Tiger.

weißer Tiger im Zoo

Bei ungefährlichen Tieren waren die Gehege sehr offen gestaltet, sodass der Emu schon mal den Weg kreuzte um vom linken in den rechten Teil zu kommen.

Emu im Australienabschnitt

Die Elefanten haben eine Show gemacht und mit Wasser gespritzt.

Elefantenshow

Sie haben sich auch füttern lassen. Dabei ging der Rüssel in enormem Tempo zwischen den Zuschauern und dem Maul hin und her.

Elefantenfüttern

Ein Waran wird hier auch nicht eingesperrt, sondern kann sich zum Sonnen auf den Gehweg legen, der eigentlich für die Besucher gedacht ist. Wenn man ihm zu Nahe kommt macht er aber etwas widerwillig Platz.

Waran beim Sonnen auf dem Weg

Affen gab es in viele verschiedene Arten im Zoo.

Affen

Papageien, Enten, Flughunde und viele weitere Vögel und auch Affen waren in einem großen speziellen Haus untergebracht, in das die Besucher hineingehen konnten.

PapageienFlughund

Im Savannen-Abschnitt des Zoos gab es auch die bekannten afrikanischen Tiere.

LöweGiraffenZebra

Dienstag haben wir die Bay Area besichtigt, angefangen beim Singapore Flyer, dem zweitgrößten Riesenrad der Welt. Zum Vergleich: Der Singapore Flyer ist 165m hoch, The High Roller in Las Vegas ist 168m und das Riesenrad auf dem Wiener Prater ist 65m hoch. 

Anneli vor einem Lager des Singapur Flyers

Wenn man direkt darunter steht ist die Konstruktion und die Größe sehr beeindruckend! Und wie das überall in Asien und besonders in Sigapur üblich ist, baut man um eine Attraktion auch eine Mall und einen Regenwaldgarten herum.

Kabine des Singapur FlyersRIESEN-Rad

Direkt neben dem Singapore Flyer ist das Formel 1 Pitbuilding, also die Boxengasse, und die Zuschauertribühne. Im nächsten Bild in gelb zu erkennen. Ein Stück sind wir auch auf der Rennstrecke gelaufen aber am Pitbuilding selbst gab es nicht viel zu sehen. Der größte Teil des Großen Preises von Singapur der Formel 1 wird auf sonst öffentlichen Straßen ausgetragen. Im restlichen Jahr ist außer der einen Kurve direkt nach Start/Ziel und dem Pitbuilding davon nichts zu sehen.

Singapur Flyer

Ein Stück weiter hatte man dann einen guten Ausblick auf die Marina Bay Area. Angefangen mit der Helix-Bridge links, die Fussgänger in einem sanften Schwung über die Bucht bringt und dem Marina Bay Sands Hotel, das aus drei Türmen besteht, die oben mit einer brückenartigen Konstruktion verbunden sind, in der sich ein riesiger Infinity-Pool befindet. Direkt davor sind die Marina Bay Mall, eine Luxusmall mit Casino und die Lotusblüte, das Arts-Science-Museum.

Marina Bay Sands Hotel etc.

Auf der Rückseite des Hotels befinden sich die Gardens by the Bay mit ihren markanten Flower Domes.

Flower Domes der Gardens by the Bay

Abends sieht die imposante Architektur in dieser Gegend nochmals beeindruckender aus. Der Singapore Flyer blinkt in allen Farben.

Singapur Flyer

Der Supertree Groove in den Gardens by the Bay wird passend zu Musik abwechslungsreich illuminiert.

Supertree Groove in den Gardens by the Bay

Unser Abendessen an diesem Tag bestand aus Schokolade und Käse in Form eines Buffets. Das Chocolate and Cheese Buffet wurde uns empfohlen, da es auf der Aussichtsplatform des Marina Bay Sands Hotels war. Leider ist es zwei Tage bevor wir kamen umgezogen, zwei Stockwerke tiefer. Hier ist man vor Wind und Wetter geschützt und die Aussicht ist fast genauso gut. Man kann sich nur kaum zwischen dem nächtlichen Ausblick auf die Skyline und dem Ausblick auf die Unmengen an Schokolade und Käse entscheiden.

Schokobuffet ;-DKäsebuffetmehr Schokobuffet

Gut gesättigt haben wir noch eine kleine nächtliche Fototour unternommen.

Wir vor der SkylineMarina Bay Sands Hotel etc.

Mittwoch hieß es dann früh aufstehen um zum Flughafen zu fahren und nach Dubai zu fliegen.

Dabei hätte es in Singapur noch viel zu sehen gegeben. Hierher werden wir bestimmt nochmal wiederkommen!